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Adoption

Petra Thomsen wuchs in dem Wissen auf, nicht das leibliche Kind ihrer Eltern zu sein.

In ihrer Jugend wurde ihr im Rahmen von Therapien bewusst, wie wichtig das Thema ihrer Herkunft ist.

1999 begann sie sich damit intensiv auseinanderzusetzen.
Für die eigene Identitätsfindung musste sie diesen weißen Fleck ihrer Vergangenheit ausfüllen. Sie konnte ihre leibliche Mutter finden und einige wichtige Fragen klären.

Petra Thomsen entwickelte großes Engagement und ging mit dem Thema „Adoption – aus der Sicht einer Adoptierten“ an die Öffentlichkeit.

2003 gründete sie eine Selbsthilfegruppe für Adoptiveltern.
In diesem Zusammenhang wurde sie zur Ansprechpartnerin für Adoptierte, Adoptiveltern und für Mütter, die ihr Kind zur Adoption freigaben.

Es erschienen Beiträge von ihr und über sie in Zeitungen und Zeitschriften. Außerdem wurde sie als Expertin zu Veranstaltungen über die Themen Adoption und psychische Erkrankungen eingeladen.
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